Jesaja 42,5a.1-4.6-7 – Übersetzung

Meine Arbeitsübersetzung der Lesung zur Taufe des Herrn, Sonntag nach dem 6. Januar, Lesejahr B:

1 Siehe, mein Knecht, den ich stütze, mein Erwählter, an dem mein Innerstes Gefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, der das Recht den Völkern bringt. 2 Er schreit nicht, er erhebt [die Stimme zum Rufen] nicht und lässt seine Stimme draußen nicht hören. 3 Ein geknicktes Rohr zerbricht nicht und den matten Flachsdocht löscht er nicht aus. Wirklich bringt er Recht. 4 Er wird nicht matt und er wird nicht geknickt, bis er auf Erden Recht aufrichtet. Auf seine Weisung warten die Inseln. 5 So hat der Gott, JHWH, der den Himmel geschaffen und ihn aufgespannt hat, gesprochen, der die Erde ausgebreitet hat und was aus ihr sprosst, der den Lebensatem dem Volk auf ihr gegeben hat und Geist denen, die auf ihr wandeln. 6 Ich, JHWH, habe dich gerufen in Gerechtigkeit und deine Hand ergriffen. Ich habe dich geschaffen und setze dich als Bund mit dem Volk, zum Licht der Völker. 7 Um die blinden Augen zu öffnen, um den Gefangenen aus dem Kerker herauszuholen und aus dem Gefängnis, die, die in der Dunkelheit sitzen. 8 Ich bin JHWH, das ist mein Name und meine Ehre gebe ich keinem anderen noch meinen Lobpreis den Götzenstatuen. 9 Das Frühere, siehe, ist eingetroffen und das Neue kündige ich jetzt an. Noch ehe es hervorsprießt, lasse ich es Euch hören.

Autor des Blogs:

Promovierter katholischer Theologe, Exeget und Blogger, der in Jerusalem lebt und arbeitet.

Bildquellen

  • Titelbild “Jesaja 42”: Till Magnus Steiner